Little Witch Academia

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Teenager Atsuko „Akko“ Kagari erfüllt sich endlich ihren großen Traum: Sie beginnt ihr Leben als Schülerin an der Luna Nova Akademie für Nachwuchshexen! Seit Akko als kleiner Knirps im Rahmen einer Zauber-Show die berühmte Hexe Shiny Chariot gesehen hat, kann sie an nichts anderes mehr denken. Blöd nur, wenn man bereits Probleme hat, zur Eröffnungszeremonie der Schule zu gelangen, weil man keinen fliegenden Besen besitzt, der für Junghexen die Bushaltestelle ersetzt. Glücklicherweise trifft sie auf die künftigen Zimmergenossinnen Lotte und Sucy, die der „Muggel“-Schülerin tatkräftig unter die Arme greifen … bzw. hinter ihr nachräumen.

Studio: Trigger
Genre: Fantasy
Folgen: 25

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Welche Art Scherz sorgt für die größten Lacher? Natürlich die Art, die eine gewisse Beiläufigkeit und Bösartigkeit an den Tag legt! Keine Sorge, in Little Witch Academia gibt es keinen rabenschwarzen Humor, den man besser auf Comedy Central belässt. Nein, es sind diese vielen kleinen Gemeinheiten, die etwa Zaubertrankexpertin Sucy zur Schau stellt – unvergesslich, wie sie Akko, die mal wieder im Unterricht schläft, einen Tropfen irgendeines Gebräus auf den Hinterkopf tröpfelt und der Freundin daraufhin anstelle des üblichen Haarschopfes eine kleine, grüne Pflanze erwächst. Was das Ganze so gut macht: Es vergeht die halbe Folge, ehe Akko ihren Schaden überhaupt bemerkt! Bis dahin läuft alles ganz normal, nur eben mit Pflanzen-Zopf.

Egal ob Akko oder die vielen charismatischen Nebenfiguren wie Vertrauenslehrerin Ursula, die nach Außen hin perfekte, aristokratische Diana oder aber die schweigsame, jedoch unendlich putzige Constanze, die auf Annäherungsversuche erbarmungslos reagiert: Little Witch Academia brilliert durch die immerwährend detaillierten Animationen, binnen derer die Figuren reagieren. Nicht ohne Grund ist das Internet voll von Gif-Dateien, die diese Momente einfangen.

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Was darüberhinaus das Seherlebnis so befriedigend macht, ist der Umstand, dass Little Witch Academia alsbald eine kontinuierliche Geschichte erzählt, die zwar in der Mehrheit aus in sich funktionierenden Einzelfolgen besteht, jedoch immer und immer stärker auf ein „größeres Ganzes“ hindeutet. Was es wohl mit den Sieben Worten von Arkturus auf sich hat?

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Um es so zu sagen, wie ich es einer guten Freundin während des gemeinsamen Schauens gesagt habe: „Little Witch Academia ist eine Serie, die ich mal gemeinsam mit meiner Tochter gucken möchte. Dabei wollte ich nie eine Tochter, aber jetzt …“ Nein, nein, stopp! Nur wegen eines Anime mache ich mich nicht ans „Werk“, aber es stimmt schon: Studio Trigger hat hier eine Rundum-Wohlfühl-Serie auf die Beine gestellt, die stets Spaß macht, eine spannende Geschichte erzählt und dabei zu 100% auf unnötige Panty-Shots verzichtet. Jungs und Männer können übrigens dennoch (warum eigentlich „dennoch“? Pfui!) Spaß mit der Serie haben.

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Dokidoki no wakuwaku! (etwa: „aufregend und spannend!“) würde Heldin Akko selbstbewusst herausposaunen – und hätte damit Recht. Little Witch Academia erzählt ein stets hoffnungsvolles Abenteuer voller Freude und Spaß, mit genau der richtigen Portion Tränendrüsen-Drücken.

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