Kuroko no Basuke

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„Generation of Miracles“, so nannte man die fünf Spieler des Basketball-Teams der Teiko-Mittelschule. Zu ihrer Zeit dominierten sie die japanische Basketball-Szene, keiner reichte an sie heran. Als es schließlich zum Wechsel in die Oberstufe kommt, trennen sich die Wege der fünf Mitglieder, jeder geht auf eine andere Schule mit Top-Basketball-Team.
Was zu diesem Zeitpunkt kaum jemand weiß: Es gab noch ein sechstes Mitglied der Generation der Wunder: Tetsuya Kuroko. Der wechselt auf die Seirin-Oberschule, wo er ebenfalls dem, weniger bekannten, Basketball-Team beitritt. Gemeinsam mit dem weiteren Neuzugang Taiga Kagami, der bisher in den USA trainiert hat und über eine herausragende Physis verfügt, beginnt der Angriff auf die Spitze des japanischen Basketball-Olymps.

Studio: Production I.G
Genre: Sport
Folgen: 75 (3 Staffeln)

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Schnell wird man feststellen, dass Kuroko no Basuke (dt. Titel „Kurokos Basketball“) keine gänzlich nüchterne Sport-Serie ist. Das fängt bereits bei Serienheld Kuroko an, dessen Fähigkeit, quasi unsichtbar zu werden, zentrales Element des Erfolgs von Seirin wird. Zwar werden Erklärungsansätze angeboten -er positioniere sich so geschickt und unauffällig, dass die Gegner ihn aus den Augen verlieren würden-, letzten Endes aber macht die Präsentation keinen Hehl daraus, dass man gerne plakativ umsetzt, wie der weiß-haarige Spieler auf einmal verschwunden ist, nur um dann wie aus dem Nichts an der richtigen Stelle wieder aufzutauchen. Perfekt für eine Interception.

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Die Fülle an Spezialfähigkeiten beginnt bei Kurokos gewollter Unscheinbarkeit und geht weiter. Etwa mit Ryota Kises Kopier-Fähigkeit (er kann sofort jede Technik des Gegners selbst anwenden, und das sogar besser) oder Shintaro Midorimas Wurfexpertise (er trifft von jedem Punkt ab Mittellinie sicher in den Korb). Zugegeben, wenn es später dann ans „Erwachen“ geht und Techniken genutzt werden, die so auch in Naruto vorkommen könnten, ist die Frage berechtigt, wieviel das noch mit tatsächlichem Basketball zu tun hat. Definitiv Tatsache ist jedoch: Es macht wahnsinnig Spaß zuzugucken!

Genau das ist der Punkt, der Kuruko no Basuket überhaupt zum Meisterwerk macht. Basketball-Anime gab es schon andere, Spezialfähigkeiten sind nun auch nicht unbedingt ein Novum im Anime-Medium. Was allerdings in dieser Art und Weise unübertroffen ist, ist die mitreißende Präsentation der Basketball-Matches. Als die Serie erstmals in Japan ausgestrahlt wurde, haben die Fans in Diskussionsforen so hitzig über die jeweils neue Folge diskutiert, als hätte man gerade ein echtes Basketball-Spiel mitverfolgt! Die dynamischen Kameraperspektiven, die unglaublich hochwertigen Animationsabläufe der rennenden, springenden und werfenden Protagonisten und ein Stimmungs-treibender Soundtrack – alles fügt sich so perfekt zusammen, dass man nicht länger das Gefühl hat, einen Anime zu gucken, sondern ein echtes Event.

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Angst vor peinlichen Szenen muss man beim Schauen von Kuroko no Basuke abgesehen von einer Ausnahme nicht haben. Die Serie konzentriert sich von Anfang bis Ende auf die Basketball-Karriere der Seirin-Mannschaft. Lediglich im letzten Drittel hat die ehemalige amerikanische Trainerin von Kagami einen Auftritt, die gerne Mal oben ohne erscheint – prekäre Details sieht man selbstverständlich nicht, unnötig ist dieses „Schau wie freizügig die Menschen im Westen sind!“ dennoch.

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Wenn ich überlegen müsste, welche Sportarten mich am wenigsten interessieren, würde Basketball ziemlich weit oben auf dieser Liste rangieren. Und dennoch weiß Kuroko no Basuke durch seine herausragende Präsentation zu überzeugen. Die vielen markanten Figuren, der klassische, aber ewig grüne Plot und das Drama auf dem Spielfeld ergeben eine stabile Grundierung, die in Verbindung mit der Animationsqualität zum Louvre-Gemälde verschmilzt. Eine alles andere als unauffällige Anime-Serie!


Kuroko bei Amazon:

(Leider gibt es den Anime nicht auf Deutsch. Hier immerhin Kuroko als Figur, samt seinem hündischen Ebenbild!)

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