Herbst-Saison 2018: Die neuen Anime im Überblick

Nach einem schwachen Sommer liefert die Herbst-Saison 2018 der Anime einiges an sehenswerten Kandidaten. Wie immer habe ich die in meinen Augen vielversprechendsten Titel herausgefiltert und stelle sie im Folgenden etwas näher vor. Letzte Saison noch habe ich mir gesagt „mehr als 5 Serien braucht es nicht“, jetzt sind es direkt über 10 Stück, die einen eingehenderen Blick verdient haben. *seufz*


Goblin Slayer: Angesiedelt in einer Fantasy-Welt (reguläre Fantasy, ohne Isekai!), soll die Besonderheit dieser Serie der titelgebende Goblinschlächter sein, ein Krieger, der ausschließlich Goblins bekämpft und geschworen hat, alle Goblins auf der Welt auszulöschen. Goblins sind üblicherweise eher am unteren Ende der Monster-Nahrungskette angesiedelt, weshalb interessant ist, wie deren Bekämpfung gehandhabt wird. Ob Goblins in dieser Fantasy-Welt ähnlich tödlich sind wie etwa im älteren „Hai to Gensou no Grimgar“? Mal sehen. Der Artstyle ist ansprechend, wenngleich die Trailer-Szene mit den wackelnden Megabrüsten eines weiblichen Charakters erst einmal ein mit dem Kopf schüttelndes Seufzen hervorruft …

Hinomaru-Zumou: Ein Sport-Anime rund um den Sumo-Sport! Mehr muss ich nicht wissen. Noch nie einen Sumo-Anime gesehen, und dann auch noch mit klassischem Setup eines Schul-Teams, das an die Spitze der Sportart strebt. Vielversprechend!

Irozuku Sekai no Ashita kara: Die 17-jährige Hitomi hat in jungen Jahren die Fähigkeit, in Farbe zu sehen, verloren und damit auch ihren Sinn für Emotionen eingebüßt. Ihre Großmutter Kohaku hat eine Idee, die der jungen Erwachsenen helfen könnte: Da beide Magier sind, schickt die Großmutter die Enkelin zurück in die Vergangenheit: Ins Jahr 2018, dem Jahr, in dem Kohaku selbst noch 17 Jahre alt ist. Dort angelangt, freundet sich Hitomi mit ihre jüngeren Großmutter und deren Schulfreunden an. Klingt nach einem bittersüßen Drama mit Potential für große Emotionen.

Kaze ga tsuyoku fuiteiru: Und noch ein Sport-Anime! Diesmal geht es um das Hakone Ekiden, das größte Staffellauf-Ereignis in Japan. Auch einen solchen Sport hab‘ ich bislang nicht in Anime-Form gesehen, daher bin ich sehr gespannt, zumal das Chara-Design sofort an Haikyuu erinnert.

Radiant: Held Seth möchte ein großer Magier werden und reist gemeinsam mit seinen Begleitern, die aus Hexen und Magiern bestehen, Richtung „Radiant“, einem mystischen Land, aus dem immer wieder „Nemesis“ genannte Monster vom Himmel fallen und die Welt terrorisieren. Zugleich wird die Gruppe von der Inquisition verfolgt. Die Animationen sehen dynamisch aus, das Charakter-Design ist sympathisch. Reinschauen lohnt für alle Shounen-Fans bestimmt, ob es dann mehr bieten kann als das generische Black Clover wird sich zeigen.

RerideD: Toki Koe no Derrida: Derrida lebt im Jahr 2050 und ist Mitbegründer einer neuen Technologie namens „Autonomous Machine DZ“. Später bemerken er und sein Kollege Nathan, dass es einen Fehler gegeben hat, werden jedoch von höherer Stelle abgewimmelt. Später werden die beiden von Unbekannten angegriffen und müssen weglaufen. Derrida fällt dabei in eine Kälteschlafkammer – und erwacht 10 Jahre in der Zukunft wieder, einer zerstörten, gefährlichen Zukunft. Die letzten Worte vor seinem Kälteschlaf waren die von Nathan: „Pass auf Mage auf!“, und so macht Derrida sich auf die Suche nach dem Mädchen Mage. Der Trailer macht zugegeben einen eher generischen Eindruck, dafür gefällt mir das Setup mit dem 10-Jahressprung direkt zu Beginn.

Seishun Buta Yarou wa Bunny Girl-senpai no Yume o minai: „I’m a simple man: I see cute girls in bunny suits, so I watch this anime!“ Oder so. Zwar ist das Bunny Girl der Titelaufhänger, doch die Geschichte um Mädchen, die von niemandem mehr gesehen werden, außer dem Held der Serie, birgt neben Romantik auch Mystery-Elemente. Grundsätzlich tu ich mir eine Ecchi-Serie pro Saison an, das hier hat jedoch das Potential, mehr als das zu sein. Bin gespannt wie sich die ersten drei Folgen entwickeln.

Sword Art Online: Alicization: Endlich geht SAO weiter, nuff said! Ja, inhaltlich kann man sich schon lange über Vieles aufregen, doch das größte Für-Argument der Serie bleibt bestehen: Ein audiovisueller Hochgenuss (aka „Anime für Grafikhuren“).

Tensei shitara Slime datta Ken: Isekai-Anime incoming! Ein 37-Jähriger, der ein unglückliches, ereignisloses Leben führt, wird eines Tages von Räubern ermordet – und in einer Fantasy-Mittelalterwelt wiedergeboren! Kleiner Haken: Sein wiedergeborenes Ich ist kein Mensch, sondern ein Schleim bzw. „Slime“, so wie man sie von den bekannten Dragon Quest-JRPGs her kennt. Mehr muss ich, finde ich, gar nicht erzählen, denn was so dämlich klingt, verdient einen intensiven Blick darauf. Kann ein Slime wirklich längerfristig als Teil einer Heldengruppe überleben? Das sind doch so Ein-Treffer-und-KO-Monster … hm …


Und das ist sie also, die Herbstsaison 2018. Dazu kommen noch drei fortgesetzte Serien, wovon vor allem Staffel 5 von Jojo’s Bizarre Adventure spannend wird. Shingeki no Kyoujin: Attack on Titan geht ebenfalls weiter, und auch Golden Kamui kehrt nach einer Saison Pause wieder zurück, hoffentlich erstarkt und mit etwas weniger Slapstick.

Sind Serien darunter, die euch interessieren? Habt ihr vielleicht sogar weitere, ungenannte Herbstserien im Blick, die ihr empfehlen könnt? Ab damit in den Kommentarbereich!

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