Das lohnt sich: Frühling-Saison 2020

Die Frühlingssaison 2020 neigt sich dem Ende zu, deshalb kann ich guten Gewissens Empfehlungen für sehenswerte Serien dieses Quartals vergeben. Dass es so einfach ist, ist leider auch der Corona-Pandemie anzuschulden, haben doch viele Produktionsstudios die weitere Ausstrahlung begonnener Serien nach wenigen Folgen auf Eis gelegt, weil einfach nichts mehr ging. Umso glücklicher kann ich daher sagen, dass die drei in meinen Augen besten Anime-Serien trotzdem ganz regulär ausgestrahlt wurden. Dabei handelt es sich um:


Kaguya-sama wa Kokurasetai: Tensai-tachi no Renai Zunousen
Oder kurz einfach „Kaguya-sama: Love is War“. Oft ist es ja so, dass eine Serie eine tolle erste Staffel hinlegt, man gespannt auf die Fortsetzung wartet, nur um vor die Realität gestellt zu werden: Es ist nicht so gut wie die erste Staffel. Das ist bei Kaguya-sama definitiv nicht der Fall! Staffel 2 macht auf demselben hohen Niveau weiter und zeigt uns ein ums andere Mal brisante mentale Kämpfe zwischen den beiden verliebten Helden Shirogane und Kaguya. Diesmal kommt es in beinahe jeder Folge zu einer Eskalation, bei der man sich fragt, wie lange die Serie wohl noch fortgesetzt werden kann, so nahe kommen sich die beiden. Bester Neuzugang ist übrigens die unglaublich niedliche Miko Iino, die einen besonders strikten Moralkodex besitzt und als Rivalin um den Sitz des Schülerratspräsidenten auftritt. Da will jemand eigentlich nur Gutes tun, muss sich dann aber immer wieder gegen Angriffe auf die eigene moralische Unbeflecktheit wehren – und es ist köstlich!

Honzuki no Gekokujō: Shisho ni Naru Tame niwa Shudan o Erandeiraremasen
Auch hier bleiben wir lieber beim einfachen „Honzuki“, wenn wir von dieser faszinierenden Serie sprechen. Ebenfalls in der zweiten Staffel, erleben wir, wie Mains Leben als blaue Robenträgerin im geistlichen Orden weitergeht. Zwar gab es die eine oder andere gefühlte Füllerfolge, im Großen und Ganzen ist aber hochspannend, wie es mit der kleinen Isekai-Reisenden in dieser seltsamen pseudo-mittelalterlichen Welt vorangeht. Mittlerweile muss man immer öfter Angst um Main haben, da das Klassensystem dieser Gesellschaft frustrierend rückständig und unfair ist. Umso spannende wird sein, welche größeren Auswirkungen Mains Vorhaben, Bücher für jedermann verfügbar zu machen, haben wird.

Yesterday wo Utatte
Eine ruhige Liebesgeschichte rund um Protagonist Rikuo, der ins Fadenkreuz gleich zweier hübscher Frauen gerät und damit zwangsläufig für Anspannung und Drama sorgt. Ich hatte mir nach der ersten Folge etwas mehr erwartet; so sind die Schauplätze sehr statisch und bieten nur wenig Abwechslung. Auch passiert weniger, als passieren könnte. Wenn ich da an Klassiker wie „True Tears“ zurückdenke, das war noch Liebesdrama par excellence. Doch es ist die Bodenständigkeit, die Yesterday wo Utatte sehenswert macht. Rikuo ist weder Überflieger noch Totalversager, und auch die restlichen Figuren haben ihre Schwachpunkte und werden dadurch realistischer, interessanter. Genau die richtige Serie, um abends vorm Schlafengehen zu entspannen.


Mehr kann ich diese Saison nicht empfehlen, allerdings muss ich mit Blick zurück auf die vergangenen paar Saisons sagen: Lieber drei gute Anime-Serien als keine, sadlol. Taugen euch die Empfehlungen, habt ihr selbst ganz dringende Ergänzungen? Dann hinterlasst einen Kommentar unter diesem Artikel – ich bin gespannt!

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