yaru janai ka

Jeder, der regelmäßig Anime mit originaler japanischer Synchro guckt, hat schon einmal den Begriff „yaru janai ka“ gehört. Damit in Zukunft nicht mehr so genau auf die Untertitel geachtet werden muss, entmystifizieren wir im Folgenden diese Standardphrase. Geht auch ganz schnell, versprochen! Zuerst mal gehen wir dem zweiten Teil der Formulierung an den Kragen, dem „janai“. Das ist nichts anderes als die legere Form von … yaru janai ka weiterlesen

Daiji-Zahlen – Weil einmal Lernen zu einfach wäre

Wir wollen die Einblicke in die japanische Sprache aufgrund der anhaltenden Hitze einfach halten und widmen uns deshalb einer einfachen, wenngleich auch zu entnervtem Stöhnen Anlass gebenden Thematik: Den Daiji-Zahlen. Dass unsere westlichen, arabischen Zahlen im Japanischen auch ein jeweils eigenes Kanji-Zeichen besitzen, ist den meisten Interessierten längst bekannt. Ein Querstrich für die „1“, zwei Striche für die „2“, drei für die „3“, und dann … Daiji-Zahlen – Weil einmal Lernen zu einfach wäre weiterlesen

Dou yara

Die derzeitige Hitze ist Gift für jedes Lernvorhaben. Um dennoch etwas für’s Gewissen zu tun, wollen wir uns heute eine kleine, einfache Konstruktion in japanischen Sätzen angucken. „Dou yara“ lautet der Name des Patienten. „Dou yara“ heißt übersetzt „scheinbar/dem Anschein nach/wie es aussieht“. Als logische Konsequenz steht es deshalb meist am Satzbeginn. „Dou yara shuukan no zanyo mo atsusa ga kenaku da!“ „Wie es aussieht, … Dou yara weiterlesen

Tsundoku – Backlog zur Meiji-Zeit

Wer bislang angenommen hat, Backlogs wären eine neumodische Erscheinungsform unter Videospielenthusiasten, der hat weit gefehlt. Bereits zur Meiji-Zeit kam ein Begriff auf, der das exakte Pendant binnen damaliger technologischer Rahmenbedingungen wiedergibt. Worum also geht es beim „tsundoku“ – 積ん読? Was zur Meji-Zeit (1868-1912) noch als Slang galt, hat sich bis in die Jetzt-Zeit hinein etabliert. „Tsundoku“ setzt sich zusammen aus zwei Begriffen. Ersterer ist „tsunde … Tsundoku – Backlog zur Meiji-Zeit weiterlesen

shitagatte

Grammatik vor, noch ein Tor! Na, ganz so enthusiastisch ist wohl niemand, wenn es ums Lernen neuer grammatikalischer Strukturen geht, aber notwendig ist es, wenn man eine fremde Sprache in ihrer Gänze begreifen möchte. Dabei sind es gerade diese vermeintlich unwichtigen Wörtchen, Adverben, Konjunktionen und dergleichen, die einer Sprache Natürlichkeit und Dynamik verleihen. In diesem Sinne sehen wir uns heute das Wort „shitagatte“ – したがって … shitagatte weiterlesen